04.2.3 Erweiterte Logiken

Erweiterte Logiken legen das Verhalten des Curriculums beim Eintritt bestimmten Auslösungssituation (Indikatoren) fest und können so den Standardablauf des Lernprozesses erweitern.

Diese Logiken können für alle Bestandteile des Curriculums definiert werden. Der Administrator legt dazu eine Reaktion (Logik) für eine bestimmte Auslösungssituation (Indikator) fest. Sobald dieser Zustand (z.B. Nichtbestehen eines Tests) eintritt, wird die Logik (z.B. Start einer neuen Iteration) auf das Curriculum bzw. den Curriculum-Bestandteil angewendet.

Folgende Logiken können genutzt werden:

Titel Erläuterung
Neue Iteration starten Die aktuelle Iteration wird beendet und eine neue Iteration wird ausgespielt (die Kurskonten aller Bestandteile wird zurückgesetzt). Im Controlling ist ersichtlich, dass die vorherige Iteration beendet wurde.
Alle Kurskonten zurücksetzen Die Kurskonten aller Bestandteile werden zurückgesetzt. Die aktuelle Iteration bleibt bestehen.
Kurskonto für Item zurücksetzen Das Kurskonto des auslösenden Items wird zurückgesetzt.
Pflichtkurse zurücksetzen Die Kurskonten aller Pflichtkurse werden zurückgesetzt.
Status aus Voriteration übernehmen Der Status des einstellten Kurses wird aus der Voriteration übernommen.
Alle Stati aus Voriteration übernehmen Alle erreichten Status werden aus der Voriteration übernommen.
Lernpfad wechseln Der Lernpfad wird gewechselt. Diese Logik benötigt eine weitere Definition im Format
<previous unsuccessful iterations>::<path definition to switch to >
Beispiel: 2::1 – hier würde nach der zweiten Iteration, die nicht zur Gültigkeit geführt hat in den Pfad mit der ID 1 gewechselt
Pfadabfolge einhalten Wird eine Iteration gestartet, so kann mittels dieser Logik in einen definierten Pfad gewechselt werden. Dazu wird eine weitere Definition im Format
<predecessor path>::<path definition to switch to > benötigt.
Beispiel: 0::1 – Vom Pfad mit der ID 0 wird immer in den Pfad mit der ID 1 gewechselt. Diese Einstellung überlagert die Standard-Pfad-Einstellung
Präsenztermin zurücksetzen Analog zum Kurskonto kann über diese Logik ein einzelner Präsenztermin zurückgesetzt werden.
Alle Kurse nach n Versuchen zurücksetzen Alle Kurskonten werden zurückgesetzt, wenn der festgelegte Inhalt zum n-ten Mal nicht bestanden wurde. Hier wird die folgende Definition benötigt:
<number of tries to be failed for reset>
Nach n Versuchen neu ausspielen  Eine neue Iteration wird ausgespielt, wenn der festgelegte Inhalt zum n-ten Mal nicht bestanden wurde. Hier wird die folgende Definition benötigt:
<number of tries to be failed for reset>

Als Indikatoren können ausgewählt werden:

Titel Erläuterung
Neuausspielung Eine neue Iteration wurde ausgespielt.
In Bearbeitung Der ausgewählte Bestandteil wurde gestartet und nicht komplett abgeschlossen (Statusänderung auf „In Bearbeitung“ – gelbe Ampel)
Abschließen Der ausgewählte Bestandteil wurde erfolgreich abgeschlossen (Statusänderung auf „Abgeschlossen“ – grüne Ampel“)
Bestehen Der ausgewählte Bestandteil wurde bestanden (Statusänderung eines Tests auf „Bestanden“ – grüne Ampel).
Nichtbestehen Der ausgewählte Bestandteil wurde nicht bestanden (Statusänderung eines Tests auf „durchgefallen“ – rote Ampel).