04.5 Kontextbausteine

Ein Kontextbaustein gibt die Möglichkeit eine Aufgabe oder einen Status innerhalb eines Curriculums zu definieren, dessen Status nur durch einen Controller gesetzt werden kann. Dieser Controlleraufruf kann ebenfalls durch ein externes System per API geschehen.

Der Kontextbaustein wird lediglich durch seinen Titel und seine Beschreibung repräsentiert.

Die Bedeutung des Status (rot/gelb/grün) zieht sich somit aus der Beschreibung bzw. dem Kontext in den der Baustein eingesetzt wird.

Die Eigenschaften des Kontextbausteins sind mit Bedacht sehr generisch gewählt, um in einem verteilten System maximale Freiheit gewähren zu können.

Administration

Die Administration ist nur über das Curriculum möglich. In der Strukturadministration kann nur durch die Angabe des Titels ein solcher Baustein erstellt werden.

Durch Klick auf den Titel in der Curriculumstruktur sind Titel und Beschreibung bearbeitbar.

Kontextbausteine sind Einheiten, die lediglich im jeweiligen Curriculum existieren. Im Gegensatz zu Onlinekursen, Präsenztrainings und virtuellen Klassenräumen habe Sie kein zusätzlichen Objekt und keine zusätzliche Administrationsmöglichkeit außerhalb des Curriculums. Zwischen den übrigen genannten Einheiten und dem Curriculum besteht eine Sender (Inhalt) – Empfänger (Curriculum) – Beziehung, der Inhalt selbst existiert jedoch auch ohne das Curriculum und ist einzeln zuweis- und ausführbar.

Controlling

Der Status des Kontextbausteins ist lediglich über die Controlling-Funktionalität des Curriculums zu setzen.

Zusätzlich zum Ampelstatus kann der Controller jedoch Kommentare mit einer Datei anhängen oder Wertbeschreibungen (Bezeichner, Typ, Wert) setzen.

Die hinterlegten Informationen sind ebenso für den Lerner einsehbar. Die nachträgliche Veränderung der hinterlegten Werte ist nicht vorgesehen.

Lerneransicht

Für den Lerner erscheint der Kontextbaustein wie jeder andere in der Curriculumstruktur. Falls es Kommentare, hinterlegte Dateien oder Werte gibt, werden diese analog zur Controlleransicht gelistet, natürlich ohne Ergänzungsmöglichkeit.

Einsatz Beispiele

  • Der Kontextbaustein als Platzhalter für einen externen Nachweis (Dokument)
  • Der Kontextbaustein als Ersatz für Präsenztrainings
  • Der Kontextbaustein als Aufgabe deren Bearbeitung außerhalb des Systems stattfindet (WebQuest, Lerntagebuch) mit Checkmöglichkeit durch einen Controller