4.0.1 Zeitraum- und Versatzangaben

Das LMS besitzt einige Stellen an denen Zeiträume und Versätze angegeben werden können:

  • Bearbeitungszeiträume im Curriculum
  • Gültigkeitszeitrum im Curriculum
  • Rezertifizierungszeitraum
  • Versetzte Planung von Eventaktionen

Diese Zeiträume und Versätze werden im Format

  • Jahr-Monat-Tag oder
  • Jahr-Monat-Tag-Stunde-Minute

angegeben.

Es ist möglich einzelne Bestandteile oder den ganzen Ausdruck zu negieren.

Beispiel:
Ein Curriculum hat eine Gültigkeitsphase von einem Jahr (1-0-0).
Es darf drei Monate vor Ablauf der Gültigkeit zur Rezertifizierung wieder bearbeitet werden (0-3-0).
Der Lerner soll fünf Tage vor Ablauf der Gültigkeitsphase benachrichtigt werden.
Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Eventaktion auf „Curriculum Gültigkeitsintervall gestartet“ mit Versatz von einem Jahr minus fünf Tagen (1-0–5).
    Hier werden die fünf Tage negiert, um zu erreichen, dass selbst bei einem Schaltjahr der Lerner korrekt benachrichtigt wird.
    Ein Versatz von 0-0-360 würde im Falle eines Schaltjahres sechs Tage vor Ablauf liefern.
  • Eventaktion auf „Wiederholungszeitraum gestartet“ mit Versatz von drei Monaten minus fünf Tagen (0-3–5).
    Auch hier würde ein Versatz auf Tagesbasis zu Schwierigkeiten führen, spätestens wenn der Februar betroffen ist.
  • Eventaktion auf „Curriculum Gültigkeitsintervall beendet“ mit minus fünf Tagen (-0-0-5 oder 0-0–5).

Ein negativer Versatz ist nur für „im vorausgeplante Zeitpunkte“ möglich, d.h. auf folgende Events:

  • Wiederholungszeitraum gestartet
  • Curriculum Gültigkeitsintervall beendet

Der Grund hierfür ist, dass diese beiden Events auf Grund der Curriculumkonfigurationen berechnet werden, und die Zeitpunkte beim Gültigkeitsstart somit bekannt sind.
Wird eine Gültigkeitsende über das Controlling verschoben, so werden die geplanten Nachrichten neu berechnet. Liegt ein Benachrichtigungszeitpunkt weniger als 24 Stunden zurück, so wird die Nachricht nachgeschickt.